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01.7.2010   |   Freizeit und Urlaub

Mit Spaß zum Seepferdchen – Wie Kinder am besten schwimmen lernen


Je früher Kinder schwimmen lernen, desto früher sind sie auch vor der Gefahr des Ertrinkens geschützt

(ams). Paddeln und zappeln wie die Frösche und die Hunde – auch für ungeübte kleine Schwimmer ist es gar nicht so schwer, sich über Wasser zu halten. Wer erst einmal die Scheu vor dem nassen Element verloren hat, lernt schnell, wie er sich vom Wasser tragen lassen kann und welch großen Spaß Schwimmen macht. Schon ab einem Alter von vier Jahren können Kinder spielerisch an Wasser herangeführt werden. „Wir raten Eltern, ihre Kinder möglichst frühzeitig an Wasser zu gewöhnen“, sagt der für Ausbildung zuständige Referent der Deutsche Lebens-Rettungs-Gesellschaft e.V. (DLRG), Dr. Harald Rehn.

Bild: AOK Medienservice

„Schwimmen macht nicht nur Spaß, sondern ist auch ein gesunder Sport, der den gesamten Bewegungsapparat in Schwung hält und die Gelenke schont“, sagt Rehn. Als Hilfsmittel könnten Schwimmnudeln verwendet werden. Das vermittelt ein gewisses Sicherheitsgefühl und schränkt die Bewegungsfreiheit nicht ein. „Schwimmflügel eignen sich dagegen weniger zum schwimmen lernen: Die Kinder hängen damit so im Wasser, dass sie Arme und Beine nicht richtig bewegen können“, warnt Rehn.
Wer Mut und Ausdauer hat, kann dann sogar schon das Schwimmen vorbereitende Abzeichen „Seepferdchen“ in Angriff nehmen. Vor der Verleihung dieses Abzeichens steht ein Sprung ins Wasser vom Beckenrand und 25 Meter schwimmen sowie das Herausholen eines Gegenstandes mit den Händen aus schultertiefem Wasser. „Allerdings kann man damit noch nicht sicher schwimmen“, sagt Rehn. „Die Kinder dürfen auf keinen Fall unbeaufsichtigt im Wasser bleiben.“

 
Fehler in der Schwimmtechnik vermeiden
Nach der Empfehlung des Sportwissenschaftlers sollten Eltern ihre Kinder möglichst nicht selbst im Schwimmen unterrichten. „Sonst schleichen sich Fehler in der Schwimmtechnik ein, die später nur schwer korrigiert werden können.“ Rehn: „Es gibt viele Organisationen und Vereine, die gut ausgebildete Schwimmlehrer haben. Dort können die Kinder am besten die richtige Schwimmtechnik erlernen, und die Kurse sind in der Regel nicht teuer“. „Aber ein Vergleich lohnt sich auf jeden Fall“, erläutert Rehn.

„Wir plädieren dafür, dass Kinder möglichst vor dem Eintritt in die Schule oder in der ersten Klasse schwimmen lernen“, sagt DLRG-Experte Rehn. Richtig los geht es nach seinen Worten mit dem „Deutschen Jugendschwimmabzeichen – Bronze“ das neben einem Sprung vom Beckenrand mindestens 200 Meter schwimmen in einer Zeit von höchstens 15 Minuten, zwei Meter Tieftauchen, einen Sprung aus einem Meter Höhe und das Kennen von Baderegeln beinhaltet. In Deutschland beginnt der Schwimmunterricht in den meisten Schulen in der dritten Klasse. „Das halten wir für zu spät.“ Immer noch können nach Rehns Angaben in Deutschland knapp die Hälfte aller Kinder nicht sicher schwimmen. „Das kann zu Badeunfällen mit dramatischen Auswirkungen führen. Je früher Kinder schwimmen lernen, desto früher sind sie auch vor der Gefahr des Ertrinkens geschützt.“

Weitere Informationen gibt es bei der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft


AOK-Bundesverband GbR
Rosenthaler Straße 31
10178 Berlin
Telefon: 030 34646-0

Internet: http://www.aok-bv.de




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