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25.6.2010   |   Produkttests

ÖKO-TEST Damen- und Herrensandalen – Gesetzliche Verordnungen mit den Füßen getreten


Das schlechteste Produkt waren Sandalen von Dockers by Gerli. Die Labore entdeckten dort unter anderem den Farbstoffbestandteil p-Aminoazobenzol, der als krebserregend gilt und zum Färben von Textilien verboten ist. Dieser Schuh hätte gar nicht verkauft werden dürfen

Frauen mit Schuhtick müssen jetzt ganz stark sein. Das Frankfurter Verbrauchermagazin ÖKO-TEST hat Damen- und Herren-Freizeitsandalen genau unter die Lupe genommen und Erschreckendes festgestellt. Chefredakteur Jürgen Stellpflug fasst das Testergebnis zusammen. „Selten stoßen wir in Laboruntersuchungen auf solch eine Vielzahl von Problemen wie bei dieser Produktgruppe. Alle Schuhe stecken voller Schadstoffe, viele färben stark ab und bei einigen fällt die Größe zu klein aus.“

Das schlechteste Produkt waren Sandalen von Dockers by Gerli. Die Labore entdeckten dort unter anderem den Farbstoffbestandteil p-Aminoazobenzol, der als krebserregend gilt und zum Färben von Textilien verboten ist. Dieser Schuh hätte gar nicht verkauft werden dürfen. Auch in den anderen Marken waren die verschiedensten Schadstoffe zu finden, etwa polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, von denen viele krebserregend sind. Auch Formaldehyd, einen krebsverdächtigen Stoff, der zudem Allergien auslösen kann, entdeckten die Labore in zwei Modellen.

Doch nicht nur die Inhaltsstoffe der Sandalen sind katastrophal, auch die Praxisprüfung zeigte Schwächen auf. Weil gebrochene Sohlen ein besonders häufiger Reklamationsgrund sind, ließ ÖKO-TEST die Haltbarkeit der Laufsohle in einer Dauerprüfung testen. Bei den Modellen von Panama Jack, Birkenstock und Buffalo zeigte sich, dass die Schuhe ziemlich schnell kaputt gehen. Ärgerlich – vor allem wenn man im Internet bestellt: Einige Modelle waren deutlich kleiner als die angegebene Größe. Das Frankfurter Verbrauchermagazin wollte zudem wissen, wie stark die Modelle im Hautkontakt abfärben und überprüfte dies durch Reiben im trockenen und nassen Zustand sowie mit einer künstlichen Schweißlösung. Das enttäuschende Ergebnis: Elf Produkte färbten stark ab und zwei Modelle noch mäßig.

Das ÖKO-TEST Magazin Juli 2010 gibt es ab dem 25. Juni 2010 im Zeitschriftenhandel. Das Heft kostet 3,80 Euro
 

 
Bildquellen: ÖKO-TEST
 

ÖKO-TEST Verlag GmbH
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