CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

24.6.2010   |   Schwangerschaft & Baby

Kein Alkohol in Schwangerschaft und Stillzeit: Hohes Risiko für Embryo und Baby


Ernährungswissenschafterin Katharina Phillipp betonte vor allem die Risiken bei Schwangeren: „Ein absolutes No-Go ist Alkohol während der Schwangerschaft.“ Das Risiko für geistige und körperliche Schäden beim Ungeborenen durch das fetale Alkoholsyndrom und fetale Alkoholeffekte ist zu groß

(aid) – Getrunken wird gerne und bei jeder Gelegenheit. WM-Spiele, Familienfeste, Partys, Geschäftsessen oder kleine Erfolge im Alltag geben Anlass, „Prost“ zu sagen. Zwar gilt aus ernährungswissenschaftlicher Sicht ein moderater Alkoholkonsum als gesundheitlich akzeptabel, Alkohol ist und bleibt aber ein Zellgift mit Suchtpotenzial.

Chronischer Alkoholmissbrauch schädigt Organe wie Leber, Pankreas oder das Gehirn teilweise irreversibel und trägt zur Entstehung von Krebs bei. Die optimale Alkohol-Genuss-Risiko-Bilanz nahmen Experten bei einer einer Fachtagung des Verbandes der Ernährungswissenschafter Österreichs (VEÖ), Mitte Juni in Wien ins Visier.

Ernährungswissenschafterin Katharina Phillipp betonte vor allem die Risiken bei Schwangeren: „Ein absolutes No-Go ist Alkohol während der Schwangerschaft.“ Das Risiko für geistige und körperliche Schäden beim Ungeborenen durch das fetale Alkoholsyndrom und fetale Alkoholeffekte ist zu groß. „Eine ungefährliche Alkoholdosis für Schwangere gibt es nicht. Völlige Abstinenz ist hier am sichersten“, empfiehlt Phillipp.

Da Alkohol auch in die Muttermilch übergeht, für eine geschmackliche Prägung sorgt und zu Schäden beim Säugling führen kann, muss ein Schluck Sekt oder Wein auf die Stillmahlzeiten abgestimmt werden. Die höchste Alkoholkonzentration findet sich in der Muttermilch 30 bis 90 Minuten nach dem Genuss von Alkohol. Besser sei es aber auch während der Stillzeit, auf Alkohol zu verzichten.

aid, Harald Seitz

aid infodienst
Verbraucherschutz, Ernährung, Landwirtschaft e. V.
Heilsbachstraße 16
53123 Bonn
Tel. 0228 8499-0
Internet: http://www.aid.de
E-Mail: aid@aid.de




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse