CleanKids-Magazin
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03.6.2010   |   Allgemein - Pressemitteilungen

Schwer zu finden – Informationen über Verbraucherwarnungen und Produktrückrufe


Produktrückrufe und Verbraucherwarnungen sollen den Verbraucher vor möglichen Gefahren schützen. Doch genau dies kann nur umgesetzt werden, wenn Verbraucher diese Informationen auch erhalten

(ck) – Informationen über Verbraucherwarnungen und Produktrückrufe in Deutschland sind leider noch immer keine Selbstverständlichkeit und oft auch eher Kontraproduktiv als von Nutzen. Das Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg [1] setzt jedoch dieser kaum vorhandenen Informationsflut die Krone auf. So berichtet das Ministerium – das von sich selbst behauptet: „Wir machen die Verbraucher stark!“ – in der Verbraucherrubrik „Aktuelle Warnhinweise“ am 2.Juni 2010 zwar von Käse und fügt diesem Hinweis zumindest ein Datum an, doch das wars dann auch schon mit Verbraucherinformation. Käse – mehr Hinweise oder weiterführende Links – Fehlanzeige oder Käse eben.

Baden-Württemberg informiert – Alles Käse??

Derzeit gibt es dann derzeit mit Bayern [2] und Nordrhein-Westfahlen [3] auch nur zwei Länderbehörden, die aktuell und für Verbraucher Verständlich über laufende Rückrufe und Warnungen berichten. Bayern informiert Verbraucher zusätzlich sehr umfangreich über das Verbraucher Informationssystem (VIS-Bayern) [4] . Erwähnenswert ist außerdem das private Portal produktrueckrufe.de [5]

Zu Jahresbeginn kam es zu Todesfällen durch Listerienbefall [6] bei Käseprodukten des Unternehmes Prolactal. Die betroffenen Produkte wurden in Deutschland über den Lebensmitteldiscounter Lidl verkauft. Die Verbraucherrechtsorganisation foodwatch hat inzwischen Strafanzeige [7] gegen Lidl, die Firma Prolactal und das baden-württembergische Verbraucherministerium wegen unzureichender Information über Gesundheitsgefahr gestellt.

Dieser Fall zeigt, wie wichtig eine schnelle und umfassende Information der Bevölkerung ist. Dies sollte eigentlich Aufgabe der Länderbehörden sein.

Produktrückrufe und Verbraucherwarnungen sollen den Verbraucher vor möglichen Gefahren schützen. Doch genau dies kann nur umgesetzt werden, wenn Verbraucher diese Informationen auch erhalten.

CleanKids Magazin bietet Verbrauchern diese Informationen zeitnah, kostenlos und werbefrei an. Inzwischen gibt es einen wöchentlichen erscheinenden Newsletter [8] , der über alle Rückrufe der vergangenen Woche informiert. Im Akutfall werden auch Einzelmeldungen sofort verschickt. Diese Informationen werden auch über Twitter [9] und Facebook [10] verbreitet. Die CleanKids Toolbar [11] ist ein Tool, welches sich einmal installiert in den Browser integriert und verschiedenste Funktionalitäten bietet – auch hier bleibt der Verbraucher informiert.

Für Betreiber von eigenen Internetangeboten gibt es seit kurzem einen Rückrufticker [12] . Einmal in die eigene Homepage eingebunden lassen sich damit die aktuellen Rückrufe und Warnungen anzeigen. Gleiches lässt sich auch mit dem Rückruf-Feed [13] umsetzen.


Weiterführende Links

[1] Ministerium für Ländlichen Raum, Ernährung und Verbraucherschutz in Baden-Württemberg

[2] Bayerisches Landesamt für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit

[3] Landesamt für Natur, Umwelt und Verbraucherschutz Nordrhein-Westfalen

[4] Bayerisches Staatsministerium der Justiz und für Verbraucherschutz

[5] produktrueckrufe.de | Rückruf-Portal für Deutschland

[6] Listerien

[7] foodwatch stellt Strafanzeige wegen des Verdachts der fahrlässigen Tötung

[8] CleanKids Newsletter

[9] CleanKids bei Twitter

[10] CleanKids bei Facebook

[11] CleanKids Toolbar

[12] CleanKids Rückrufticker

[13] CleanKids Rückruf-Feed


Diese Pressemitteilung des CleanKids-Magazins darf bei Quellenangabe uneingeschränkt weiterverwendet werden. Über ein Belegexemplar freuen wir uns

Presse- und Medienanfragen unter 01520-9838629 oder presse@cleankids.de




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