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27.5.2010   |   Kindersicherheit - Ratgeber Sicherheit

„Risiko raus!“: Kinder im Pkw richtig anschnallen


Viele Tausend Jungen und Mädchen verunglücken in Deutschland jedes Jahr im Auto, weil sie gar nicht, nicht richtig oder in zu großen „Erwachsenengurten“ angeschnallt sind

Bild: Unfallkasse Rheinland-Pfalz

Anlässlich des Internationalen Kindertags am 1. Juni weist die Unfallkasse Rheinland-Pfalz darauf hin, dass Kinder bei Fahrten im Pkw richtig gesichert sein müssen. Häufig fehlt es an altersgerechten Kindersitzen, die den individuellen körperlichen Voraussetzungen für Größe und Gewicht des Kindes entsprechen. „Daher ist das Mitfahren im Pkw für jüngere Kinder eine der gefährlichsten Möglichkeiten, am öffentlichen Straßenverkehr teilzunehmen“, so Heike Stanowski, Präventionsmitarbeiterin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz. Viele Tausend Jungen und Mädchen verunglücken in Deutschland jedes Jahr im Auto, weil sie gar nicht, nicht richtig oder in zu großen „Erwachsenengurten“ angeschnallt sind.

Die Unfallkasse Rheinland-Pfalz appelliert daher an Eltern, mit Kindern über das richtige Anschnallen im Pkw zu sprechen. Kinder sollten verstehen, warum ein Kindersitz wichtig ist, und dass auch Erwachsene immer mit dem Sicherheitsgurt gesichert sein müssen. Sie sollen lernen, sich den Gurt selbst richtig anzulegen. „Außerdem sollten sich alle darüber bewusst sein, dass es lebenswichtig sein kann, immer zum Gehweg hin ein- und auszusteigen“, betont Heike Stanowski.

Mit dem Thema „Anschnallen – aber immer“ beschäftigt sich auch die bundesweite Kampagne der Träger der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung unter dem Motto „Risiko raus!“. Erklärtes Ziel ist, mehr Sicherheit im Straßenverkehr und bei der Ladungssicherung zu erreichen.

Damit sich Kinder im Vorschulalter und ihre Eltern mit der Bedeutung der Unfallverhütung beschäftigen, rät die Unfallkasse Rheinland-Pfalz, die Sicherheit beim Mitfahren im Pkw in Kindertagesstätten und im Elternhaus regelmäßig als Thema aufzugreifen. Auch die bevorstehende Urlaubszeit kann Anlass sein, um Kindern deutlich zu machen, dass Menschen und Gegenstände im Auto bei einem Aufprall schnell nach vorne geschleudert werden.

Gemeinsames Erforschen macht Spaß

„Mit einfachen Mitteln können Erzieherinnen und Erzieher sowie Eltern mit den Kindern einen anschaulichen Versuch durchführen“, erklärt Heike Stanowski. Sie benötigen eine einfache, schiefe Ebene, eine Aufprallfläche, ein Spielzeug- oder selbstgebautes Auto und passende Spielfiguren. So lassen sich ein Unfall und seine Folgen beim Aufprall des Autos auf ein Hindernis gut nachvollziehen. Die Kinder können mit eigenen Augen sehen, dass alle Figuren nach vorne oder aus dem Auto geschleudert werden. Beim nächsten Versuch sind die Figuren mit Gummischnüren gesichert, so dass sie beim Aufprall eben nicht aus dem Auto fallen. So können Kinder besser verstehen, dass sie im Auto immer im Kindersitz sitzen müssen, damit sie bei Unfällen besser  geschützt sind.

Die Bauanleitung für das Modellauto finden Interessierte  hier >>
 

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Orensteinstr. 10
56626 Andernach
Tel.: 02632 960-0
ww.ukrlp.de

 

 




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