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14.5.2010   |   Rückrufe Lebensmittel

Warnung vor asiatischen Gelee-Süßigkeiten – Erstickungsgefahr


Das LUA rät dringend von solchen Süßigkeiten ab. Die Minicups sind auch in Rheinland-Pfalz verkauft und von der Lebensmittelüberwachung sichergestellt worden

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) warnt vor dem Verzehr von Geleebonbons in kleinen Plastikbechern (sogenannten Minicups), die in Asia-Läden oder im Internet angeboten werden. Es besteht die Gefahr, dass Verbraucher ersticken, wenn sie die mundgerechten Geleestücke aus der Verpackung herausdrücken und ruckartig in den Mund saugen.

Die Geleesüßwaren enthalten als Verdickungsmittel häufig Carrageen (E 407) oder Konjakmehl (E 425). Die wackelpudding-ähnlichen aber festen Geleestücke können unzerkaut verschluckt werden und sich dann vor die Luftröhre legen oder gar in die Luftröhre geraten. Verdickungsmittel wie Carrageen sind in Europa deshalb in solchen Süßigkeiten verboten. Geleesüßwaren in Minibechern mit diesen Zusatzstoffen dürfen auch nicht aus Drittländern eingeführt werden.  

Das LUA rät dringend von solchen Süßigkeiten ab. Die Minicups sind auch in Rheinland-Pfalz verkauft und von der Lebensmittelüberwachung sichergestellt worden.  

Das rheinland-pfälzische Verbraucherschutzministerium hatte bereits vor mehreren Jahren vor ähnlichen Produkten gewarnt. Jetzt waren die Minicups erneut bei Stichproben der Lebensmittelbehörden aufgefallen. Die Mitgliedsstaaten der EU werden über das europäische Schnellwarnsystem informiert.

Landesuntersuchungsamt Rheinland-Pfalz
Mainzer Straße 112
56068 Koblenz

Telefon 0261 9149-0
Telefax 0261 9149-190
www.lua.rlp.de




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