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06.5.2010   |   Freizeit und Urlaub - Kindersicherheit

Kleinkindunfälle: Bewegungsförderung macht sicher


Ein Bewegungsspielzeug, das sich vor allem für Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren eignet, die motorische Entwicklung zu fördern und damit das Verletzungsrisiko zu reduzieren, ist das Laufrad

Bild: Kuratorium für Verkehrssicherheit – Wien -kfv.at

Aktives Bewegen reduziert das Verletzungsrisiko bei Unfällen. Für Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren eignen sich unter anderem Laufräder, um Koordination und Gleichgewichtssinn zu fördern. Etwa 40.600 Kleinkinder im Alter von null bis vier Jahren verletzten sich 2008 in Österreich bei Unfällen so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden mussten. „Viele Kinder werden in ihrem Bewegungsdrang nicht gefördert. Mangelnde Bewegung führt jedoch zu Ungeschicklichkeit und geringer Muskelkraft. Das erhöht die Gefahr von Verletzungen bei Unfällen gegenüber Kindern, die sich aktiv bewegen und dabei ihr Gleichgewicht und ihre Koordinationsfähigkeit schulen“, sagt Anton Dunzendorfer, Leiter des Bereichs Forschung im Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV).

Ein Bewegungsspielzeug, das sich vor allem für Kinder im Alter von zwei bis vier Jahren eignet, die motorische Entwicklung zu fördern und damit das Verletzungsrisiko zu reduzieren, ist das Laufrad. „Laufräder sorgen nicht nur für Fahrspaß, sondern schulen auch Balance und Koordination zwischen Lenken, Fahren und Bremsen. Kleinkinder bekommen mit dem Laufrad schon früh ein Gefühl für Geschwindigkeiten und sind dadurch auch in anderen Lebensbereichen sicherer“, erklärt Dunzendorfer. Aktives Bewegen legt den Grundstein für eine ausgeglichene motorische Entwicklung und reduziert das Verletzungsrisiko bei Unfällen, nicht nur im Kindesalter sondern bis ins Erwachsenenalter.

Nicht ohne Helm aufs Laufrad
Schon nach wenigen Stunden Übung beherrschen die meisten Kinder das Fahren mit dem Laufrad. Besonders am Anfang müssen Eltern allerdings ein wachsames Auge auf die Kleinen werfen, damit sie geschützte Flächen wie Parks und Spielplätze nicht verlassen. „Laufräder sind nicht nur ein Spielzeug, sondern auch ein Fortbewegungsmittel. Allerdings sind sie nicht für den Straßenverkehr gedacht, da vor allem auf abschüssigen Strecken zügige Geschwindigkeiten erreicht werden. Es gilt besondere Vorsicht, denn die Kleinen können schnell aus der schützenden Reichweite der Eltern sein“, warnt Dunzendorfer. „Wir empfehlen, Kinder nur mit Helm mit dem Laufrad fahren zu lassen, um bei einem Sturz die Gefahr schwerer Kopfverletzungen zu reduzieren“, rät Dunzendorfer.

Handbremsen können hinderlich sein
Beim Kauf eines Laufrads ist darauf zu achten, dass der Sattel höhenverstellbar ist. Und nicht jedes Modell verfügt über Bremsen: „Die meisten Kinder bremsen mit den Füßen. Eine Handbremse ist manchmal eher hinderlich, da v.a. kleine Kinder die Bremskraft noch nicht richtig dosieren können. Zu abruptes Bremsen kann das Vorderrad blockieren und zu einem Sturz führen“, weiß Dunzendorfer. Beim Fahren mit dem Laufrad sollten die Kleinen immer Schuhe tragen, damit die Fußsohlen beim Bremsen geschützt sind. „Laufräder fördern nicht nur die Entwicklung von Kleinkindern. Sie sind auch eine optimale Vorbereitung auf das Fahrrad“, schließt Dunzendorfer.


Kuratorium für Verkehrssicherheit
Schleiergasse 18
A-1100 Wien
www.kfv.at
Tel: +43-(0)5 77 0 77-0




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