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20.4.2010   |   Kindersicherheit

Unfallkasse appelliert: Mehr Sicherheit für junge Fahrradfahrer


Rund 60.000 Schüler, Kinder und Studierende verunglücken jährlich im Straßenverkehr. Allein in Rheinland-Pfalz verzeichnet die Unfallkasse jährlich etwa 6.000 Schülerinnen und Schüler, die auf dem Weg zur Schule verunglücken. Davon geschehen fast 1.000 Unfälle mit dem Fahrrad

Das Frühjahr steht vor der Tür und mit steigenden Temperaturen wächst auch die Zahl der Fahrradfahrer im Straßenverkehr. Aus diesem Grund appelliert die Unfallkasse Rheinland-Pfalz an alle Verkehrsteilnehmer, sich stärker ihrer Verantwortung auch gegenüber junger Radler bewusst zu werden. Mehr Sicherheit für Fahrradfahrer ist auch eines der Ziele von „Risiko raus!“, der Präventionskampagne der gesetzlichen Unfallversicherung bundesweit zum sicheren Fahren und Transportieren. „Hier kommt auch den Eltern eine wichtige Rolle zu. Gemeinsam mit ihren Kindern könnten sie viele Risiken ausschließen“, betont Heike Stanowski, Präventionsexpertin der Unfallkasse Rheinland-Pfalz.

Sie rät Vätern und Müttern, deren Kinder mit dem Fahrrad unterwegs sind, folgende Punkte zu beachten. Eltern sollten prüfen: Kann mein Kind auch in schwierigen Situationen die Balance auf dem Rad halten? Kennt es die Verkehrsregeln und beachtet es sie? Wenn nicht, sollten Eltern ihr Kind oft begleiten und erst dann allein mit dem Rad zur Schule fahren lassen, wenn es die Fahrradprüfung absolviert hat. Denn: „Sich sicher mit dem Rad im Straßenverkehr zu bewegen, stellt hohe Ansprüche an die motorischen Fähigkeiten des Kindes“, so Stanowski.

Das Fahrrad muss über die nötige Sicherheitsausstattung verfügen. Der Schulranzen muss sicher befestigt sein. Gurte und Bänder dürfen nicht in die Speichen geraten.

Ein Fahrradhelm ist ein absolutes Muss. Eltern sollten mit gutem Beispiel vorangehen und selbst den Helm aufsetzen, wenn sie aufs Rad steigen.

Entgegen landläufiger Meinung reicht helle Kleidung nicht aus, um die Sichtbarkeit sicherzustellen. Das kann nur retro-reflektierendes Material auf der Kleidung.

„Eltern sollten angesichts der Unfallrisiken jedoch nicht zu dem Schluss kommen, dass sie die Kinder am besten selbst mit dem Auto zur Schule bringen“, gibt Heike Stanowski zu bedenken. „Wer sich bewegt oder zur Schule läuft, kommt dagegen hellwach an und kann sich im Unterricht besser konzentrieren.“

Weitere Informationen finden Sie hier


Bild und Text:

Unfallkasse Rheinland-Pfalz
Orensteinstr. 10
56626 Andernach
Tel: 02632 960-0
www.ukrlp.de




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