CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

02.9.2009   |   Giftpflanzen

Liguster (Ligustrum)

Die Liguster (Ligustrum), oder selten Rainweiden genannt, sind eine Pflanzengattung aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae). Ligustrum-Arten wachsen als laubabwerfende oder immergrüne Sträucher oder Bäume. Die gegenständig angeordneten Laubblätter sind kurz gestielt, einfach und ganzrandig.

Die Blüten stehen in endständigen oder achselständigen, oft rispigen Blütenständen zusammen. Die zwittrigen, vierzähligen Blüten duften oft. Die vier Kelchblätter sind glockenförmig verwachsen. Die vier meist weißen Kronblätter sind röhrig bis trichterförmig verwachsen. Die zwei Staubblätter ragen nicht aus der Kronröhre heraus. Zwei Fruchtblätter sind zu einem oberständigen Fruchtknoten verwachsen. Es werden ein- bis dreisamige Beeren oder Steinfrüchte gebildet.

Die meisten Arten haben ihre Heimat im östlichen Asien, wenige in Europa, Afrika und Australasien. In Europa ist nur der Gewöhnliche Liguster (Ligustrum vulgare) heimisch.
 
Wenige Arten werden als Ziergehölze kultiviert und insbesondere in Gärten zur Anlage von Hecken verwendet. Die meisten dieser Arten stammen ursprünglich aus Japan oder China. Liguster wird oft als Schnitthecke gepflanzt.

 

Giftig
Von Liguster sind alle Pflanzenteile wie Beeren, Blätter, Blüten und die Rinde leicht giftig bis giftig

Symptome
Die Giftstoffe verursachen eine Reizung der Haut bin hin zu schwerem Erbrechen und Durchfall, evtl. Lähmungserscheinungen

Notfallmaßnahmen
Vor allem bei Kindern Vorsicht. Wenn die Beeren gegessen wurden sollte ab einer Menge von 5 Beeren die Giftnotrufzentrale sowie der Notarzt verständigt werden




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