CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

18.8.2009   |   Allgemein

Haftpflichtversicherungen – Schäden durch Kinder oft nicht gedeckt

Stiftung Warentest18.08.2009 – Die private Haftpflichtversicherung zahlt bei durch eigene Kinder verursachte Schäden grundsätzlich erst ab einem Alter von sieben Jahren, im Straßenverkehr sogar erst ab zehn Jahren. Kinder sind zwar bei ihren Eltern mitversichert. Doch bis zu diesem Alter sind sie deliktunfähig. Darauf weist die Zeitschrift Finanztest in ihrer September-Ausgabe hin.

In der Regel greift die Haftpflicht erst bei einer Verletzung der Aufsichtspflicht, also wenn z. B. die Eltern nicht auf das Kind aufgepasst haben. Der Umfang der Aufsichtspflicht kann jedoch variieren, wie jüngst ein Urteil des Bundesgerichtshofes bewies. Nur rund die Hälfte der 140 von Finanztest getesteten Familientarife bieten ergänzenden Schutz an. Dieser ist meist auf 5000 Euro beschränkt. Dennoch empfiehlt Finanztest Familien mit kleinen Kindern einen solchen Schutz. Eine Auswahl der günstigsten bzw. der Tarife mit einer besseren Absicherung befindet sich im aktuellen Heft.

Nicht nur bei deliktunfähigen Kindern ist der Schutz bei der privaten Haftpflichtversicherung begrenzt. Schäden an geliehenen oder gemieteten Gegenständen sind in der Regel genauso wenig versichert wie Schäden durch Gefälligkeitshandlungen. Wer beim Nachbarn Blumen gießt oder Freunden beim Umzug hilft, macht also besser nichts kaputt.

Die meisten Verbraucher empfinden solche Schadensfälle als Lücke im Versicherungsschutz. Finanztest widmet diesem Thema jetzt eine neue Serie.

Der ausführliche Bericht findet sich in der September-Ausgabe der Zeitschrift Finanztest und unter www.test.de.
Stiftung Warentest
Pressestelle
Lützowplatz 11-13
10785 Berlin

www.test.de




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse