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05.1.2009   |   Chemie & Co

Hexamoll DINCH

1,2-Cyclohexandicarbonsäurediisononylester ist ein Weichmacher zur Herstellung von Kunststoffartikeln für sensible Anwendungsbereiche wie Kinderspielzeug, Medizinartikel oder zur Herstellung von Kunststoffen zum Verpacken von Lebensmitteln. Chemisch gehört es zur Gruppe der aliphatischen Ester.

Der Handelsname des Weichmachers ist Hexamoll DINCH. Er wurde von der BASF als Ersatz für den gesundheitlich bedenklichen Weichmacher DEHP (Diethylhexylphthalat) entwickelt, dessen Produktion der Konzern in Europa Ende des Jahres 2005 eingestellt hat. Neben der bereits vorhandenen Empfehlung des Bundesinstituts für Risikobewertung (BfR), liegt seit Anfang Oktober 2006 der positive Bescheid der Europäischen Behörde für Lebensmittelsicherheit (EFSA) vor.[3] 2007 wurde 1,2-Cyclohexandicarbonsäurediisononylester in den Anhang III der „Richtlinie 2002/72/EG über Materialien und Gegenstände aus Kunststoff, die dazu bestimmt sind, mit Lebensmitteln in Berührung zu kommen“, aufgenommen.

 

Hexamoll wird durch katalytische Hydrierung aus Diisononylphthalat hergestellt. Dabei wird der aromatische Teil des Moleküls durch formale Addition von 6 Wasserstoffatomen in einen Cyclohexanring umgewandelt. Die Alkyl- und Estergruppen werden dabei nicht beeinflusst.

 

Hexamoll ist geeignet für den Einsatz in Kinderspielzeug aus PVC und zur Herstellung von Produkten in der Medizintechnik. Hexamoll DINCH ist im Rahmen der globalen Migration von 60 mg pro Kilogramm Lebensmittel reguliert und ist somit für eine Vielzahl von Produkten mit Lebensmittelkontakt wie Verpackungsfolien, Schläuchen oder Dichtungen geeignet.

 

Quelle des Artikels / Bild: wikipedia
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