CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe

10.12.2008   |   Gesundheit

Wie mache ich mein Kind winterfest?

WinterWie viel Wärme braucht mein Kind? Angesichts fallender Außentemperaturen gewinnt diese Frage für viele Eltern an Bedeutung. Die meisten Eltern sind davon überzeugt, dass Kinder es schön warm haben sollen. Also heizen sie das Kinderzimmer auf mediterrane Temperaturen und packen ihr Kind zum Spaziergang in Mütze, Handschuhe, Schals, warmen Wollpullover und Anorak ein, bis es einer kleinen Kugel ähnelt. Nötig ist dies nicht. Darauf weisen die nordrheinischen Kinder- und Jugendärzte hin.

 

“Temperaturen von 20-22° im Kinderzimmer reichen aus, damit das Kind tagsüber nicht friert. Nachts sollte das Kind bei geöffnetem Fenster und 18 Grad schlafen. Die frische feuchte Nachtluft ist besonders wichtig, wenn das Kind bereits einen Infekt hat, sie lässt die Schleimhäute abschwellen. Das Kind bekommt besser Luft und kann ruhig durchschlafen,” so Dr. Josef Kahl, Sprecher des BVKJ, LV Nordrhein. “Eltern fürchten häufig, Kinder könnten sich durch zu kühle nächtliche Raumtemperatur erkälten. Kinder werden jedoch in der Regel wach, wenn sie frieren und signalisieren das – auch als Säugling – durch Unruhe und Weinen.“

Erkältungen werden in erster Linie durch Viren übertragen. Dass sie häufiger im Winter als im Sommer auftreten, hängt damit zusammen, dass sich die Menschen im Winter öfter in geschlossenen Räumen aufhalten und die Viren dadurch kurze Wege haben. Schon aus diesem Grund ist es gut, auch in der kalten Jahreszeit so oft wie möglich mit dem Kind nach draußen zu gehen und dort zu spielen. Der Aufenthalt an der frischen Luft ist zudem ideal, um sich und das Kind “abzuhärten”, also an kühlere Temperaturen zu gewöhnen.

Bei der Kleidung für draußen gelten die selben Regeln wie beim Heizen: zu warm ist eher schädlich. Viele Kinder mögen es auch einfach nicht, bis zur Unbeweglichkeit vermummt zu werden. Sie wehren sich und entledigen sich aller wärmenden Kleidung, sobald sie außerhalb elterlicher Blicke sind. Daher: schon beim Einkauf darauf achten, dass sich das Kind in den Kleidungsstücken bewegen kann. Zum Glück gibt es heute eine Vielzahl leichter und gleichzeitig wärmender Fasern. Es muss also nicht mehr der schwere, kratzige Wollpulli sein.

Der wichtigste Schutz vor Kälte ist jedoch die eigene Haut. Bei Kindern ist sie besonders empfindlich. Kälte vermindert die Durchblutung und reduziert die Produktion von Fett. Eltern sollten daher vor dem Gang nach draußen Gesicht und Lippen ihrer Kinder mit reichhaltiger Fettcreme schützen, besonders bei „Fahrtwind“ durch Fahrrad, Roller oder Inliner. Gut sind Cremes mit Panthenol, Paraffin, Wollwachs oder natürlichen Ölen. Nachteil: sie lassen sich schlecht verreiben. Was hilft: vor dem Auftragen auf die Kinderhaut die Crème in den eigenen Händen verreiben. Das Auftragen selbst gelingt am besten, wenn man sich dabei hinter das Kind stellt.

Ebenfalls wichtig im Herbst und Winter: viele Vitamine, viel frisches Obst und Gemüse.

Über eine eventuelle Grippeimpfung für ihre Kinder sollten sich Eltern bei ihrem Kinder- und Jugendarzt beraten lassen.”
BERUFSVERBAND DER KINDER- UND JUGENDÄRZTE e. V.         
Mielenforster Straße 2
D-51069 Köln

www.kinderaerzte-im-netz.de




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!

help
Getestet und Empfohlen: Swagbucks-Bonus für Eltern

– Anzeige –

Wichtiger Hinweis zu Gesundheitsthemen

Aktuelle Tests…

ot-anilin

ÖKO-TEST Anilin in Kinderprodukten: Im roten Bereich

Anilin ist ein Farbstoffbestandteil, der unter Krebsverdacht steht. Das ÖKO-TEST-Magazin wollte in der aktuellen September-Ausgabe wissen, ob Kinderprodukte wie Jeans, Schuhe, Strumpfhosen und Malkreiden damit belastet sind. Fast alle 32 untersuchten Produkte enthalten – teilweise sogar große Mengen – Anilin und in einigen Fällen auch andere aromatische Amine.


– Anzeige –
Buch- und Lesetipps

Buchtips der Redaktion

In unseren Buch- und Lesetipps stellen wir ab und an interessante Lektüre vor. Da ist für Mama, Papa und die Kinder immer was dabei. Zur Übersicht >>

Aufgepasst bei Baby-Nestchen

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen – Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Gitterbettschutz und Baby-Nestchen
Erstickungsgefahr für Säuglinge und Kleinkinder

Neben Stofftieren, Kissen, Decken können auch Baby-Nestchen die Gefahr für einen Erstickungstod erhöhen. Todesfälle haben in den letzten Jahren stark zugenommen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse