CleanKids-Magazin
Echtkind - Ausgesucht schönes Spielzeug ohne Schadstoffe
Freiwilliges CleanKids Online-Abo
28.10.2008   |   Ernährung

Verbraucher sollten auf das Bio-Siegel achten

Bio-Siegel28.10.08 (psg). Bio-Produkte werden in Deutschland immer beliebter. Vollkornnudeln, Öko-Tomaten, Fleisch aus artgerechter Tierhaltung und vieles mehr finden Verbraucher mittlerweile nicht nur in Bio-Läden, sondern auch im Supermarkt. Doch ist tatsächlich überall „Bio“ drin, wo „Bio“ draufsteht? „Wer sichergehen möchte, sollte auf das staatliche Bio-Siegel achten. Es ist ein verlässliches Zeichen für Lebensmittel, die nach streng ökologischen Kriterien hergestellt wurden“, sagt AOK-Ernährungswissenschaftlerin Anita Zilliken.

Das staatliche Bio-Siegel ist ein sechseckiges, grünes Zeichen. Es trägt den Schriftzug „Bio“ und darunter den Zusatz „Nach EG-Ökoverordnung“. Lebensmittel mit dem Bio-Siegel sind nach den Standards der EG-Öko-Verordnung Nr. 834/2007 produziert worden. „Diese Verordnung schreibt zum Beispiel vor, dass Öko-Lebensmittel nicht bestrahlt und gentechnisch verändert werden dürfen“, erläutert AOK-Ernährungsexpertin Anita Zilliken. Bio-Landwirte sollen zudem keine chemisch-synthetischen Mittel zum Pflanzenschutz und keine leicht löslichen Düngemittel verwenden. Ihre Tiere müssen sie besonders artgerecht halten. „Das bedeutet unter anderem, dass die Tiere möglichst selbst erzeugtes, ökologisches Futter bekommen sollen. Vor allem sollen sie keine Antibiotika erhalten, um ihr Wachstum zu fördern“, sagt Zilliken.

 

Weniger Zusatzstoffe

Bild: AOK - BioDie EG-Öko-Verordnung sieht außerdem vor, dass Bio-Lebensmittel im Gegensatz zu Produkten aus konventioneller Herstellung mit einem Zehntel der zugelassenen Zusatzstoffe auskommen müssen. Verboten sind sämtliche Süßstoffe, Stabilisatoren, synthetische Farbstoffe, Konservierungsmittel und Geschmacksverstärker. Jährliche Kontrollen stellen sicher, dass die Öko-Produzenten die Auflagen der EG-Öko-Verordnung auch einhalten. Bei diesem „Bio-TÜV“ wird der gesamte Betriebsablauf kontrolliert. Die Kontrolleure besichtigen die Felder, Ställe, Lager, Produktions- und Verkaufsstätten. Wer gegen die Auflagen verstößt, muss mit hohen Strafen rechnen.

 

 

Einen sicheren Hinweis auf die Herkunft von Lebensmitteln aus ökologischer Produktion geben auch die Verbandszeichen der ökologischen Anbauverbände. Dazu gehören zum Beispiel die Warenzeichen „Bioland“, „Demeter“ und „Naturland“. „Diese Öko-Anbauverbände erfüllen ebenfalls die gesetzlichen Anforderungen für Bio-Produkte“, sagt Ernährungsexpertin
Zilliken. Durch die EG-Öko-Verordnung sind allerdings lediglich Begriffe wie „Bio“, „Öko“, „biologisch“, „ökologisch“ oder „aus kontrolliertem ökologischen/biologischen Anbau“ geschützt. Vorsicht ist bei ähnlich lautenden Formulierungen geboten, zum Beispiel bei Bezeichnungen wie „aus kontrolliertem Anbau“, „aus alternativer Haltung“ oder „unter unabhängiger Kontrolle“. „Alle diese Beschreibungen besagen nicht, dass es sich um Bio-Produkte handelt“, warnt Zilliken.

 

Weniger Rückstände

Ökologisch erzeugte Lebensmittel sind zwar meist teurer als Nahrungsmittel aus konventioneller Herstellung. „Dafür hat beispielsweise Bio-Obst und -Gemüse häufig einen intensiveren Geschmack und enthält in der Regel weniger Rückstände von Pflanzenschutzmitteln“, sagt die AOKErnährungsexpertin. Wer Öko-Lebensmittel kauft, tut zudem etwas für die Umwelt und unterstützt die artgerechte Tierhaltung. Denn der Leitgedanke des ökologischen Landbaus ist das Wirtschaften im Einklang mit der Natur. So verbraucht die Bio-Landwirtschaftweniger Energie und produziert deutlich weniger Treibhausgase als herkömmliche Landwirtschaft.

 

Bio-Produkte 

Berichte über belastete Lebensmittel oder Tierfutterskandale hört man immer wieder. Wer auf Nummer sicher gehen will, greift deshalb zu Bio-Produkten. Das bedeutet, dass Lebensmittel nach streng ökologischen Kriterien hergestellt werden, die in der EG-Ökoverordnung der Europäischen Union von 2007 festgeschrieben sind.

„Diese Verordnung schreibt zum Beispiel vor, dass Öko-Lebensmittel nicht bestrahlt oder gentechnisch verändert werden dürfen“, erläutert AOK-Ernährungsexpertin Anita Zilliken. Bio-Landwirte sollen zudem keine chemisch-synthetischen Mittel zum Pflanzenschutz und keine leicht löslichen Düngemittel verwenden. Ihre Tiere müssen sie besonders artgerecht halten. Doch ist tatsächlich überall „Bio“ drin, wo „Bio“ draufsteht? Ein verlässliches Zeichen für Lebensmittel, die nach streng ökologischen Kriterien hergestellt wurden, ist das staatliche Bio-Siegel – ein sechseckiges, grünes Zeichen mit dem Schriftzug „Bio“ und darunter dem Zusatz „Nach EG-Ökoverordnung“.

 

Weitere Informationen zum Thema
„Bio-Produkte“
und zum Bio-Siegel. (neue Websites)
Eine Übersicht der Öko-Anbauverbände und ihrer Warenzeichen. (neue Website)

 

AOK-Mediendienst
 
AOK-Bundesverband
Kortrijker Straße 1
53177 Bonn
Telefon: (02 28) 84 30

http://www.aok-bv.de




Bitte beachten Sie, dass alle Meldungen den Kenntnisstand zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung wiedergeben!
help
Schönes Spielzeug bei kiids

- Anzeige -

Wichtiger Hinweis in eigener Sache…

wh2

Liebe Leserinnen und Leser...

Seit nun fast 9 Jahren informiere ich  fast täglich über – zugegebenermaßen – meist Negatives. Aber, je mehr Zeit investiert wird, desto weniger finanzieller Spielraum bleibt – CleanKids verursacht seit Jahren Kosten und vor allem anderweitige Ausfälle, die leider (noch) nicht gedeckt werden können und aktuell ist ein kritischer Punkt erreicht  | weiterlesen >

UV Warnungen und Prognosen

Aktueller UV-Index

Kinderhaut reagiert besonders empfindlich auf UV-Strahlen

Schädigungen der Haut durch UV Strahlung finden bereits lange vor einem Sonnenbrand statt. Dieser bzw. die Rötungen sind die extreme Schädigung und sichtbare Anzeichen einer Verbrennung durch Strahlung


ÖKO-TEST: Sonnenschutzmittel für Kinder

ÖKO-TEST: Sonnenschutzmittel für Kinder
Eltern können unter einem „sehr guten“ und fünf „guten“ Sonnenschutzmitteln wählen. Doch viele Produkte sind nicht zu empfehlen


UV-Schutzkleidung im ZDF “WISO”-Test:  Puma startet Rückruf, Kaufhof stoppt Verkauf

UV-Schutzkleidung im ZDF “WISO”-Test:
Puma startet Rückruf, Kaufhof stoppt Verkauf
Von zehn getesteten Produkten fallen vier durch – Durchgefallen sind: UV-T-Shirts von Puma und Boss sowie Kindermützen mit UV-Schutz..

Sicherer Wasserspaß
Unterschätzte Gefahr

trampolin

Besser allein aufs Trampolin

Wer Kinder hat, weiß: Ein Trampolin gehört inzwischen zur Spielausrüstung im eigenen Garten . Mit der Zahl der Trampoline ist leider die Zahl der Unfälle gestiegen

Babyschuhe ??? besser nicht !

Immer wieder - Schadstoffe und Gifte in Babyschuhen

Krabbelschuhe, Lederpuschen, Lauflernschuhe
In den letzten Wochen wurden vermehrt Babyschuhe zurückgerufen oder vom Markt genommen. Grund hierfür: Schadstoffe und Gifte wie etwa Chrom VI, Schimmel, Weichmacher, PAK's - allesamt sehr problematische Stoffe, die auf keinen Fall an Babyfüße gehören. 


Kindergeld: Auszahlungstermine 2015 der Familienkasse